Donnerstag, 5. Februar 2009

Nur gucken wäre günstiger gewesen. ;-)

Früher, als ich Kind war, gab es zu Hause immer so einen Spruch, der da lautete: Hände auf den Rücken und nur gucken.
Ausgesprochen vorzugsweise dann, wenn wir irgendwo waren, wo gar zu verführerische Dinge in Kinderhöhe gestanden haben.
Heute hätte ich mir den Satz vielleicht selber sagen sollen. ;-)
Eigentlich wollte ich in einem Quiltshop nur nach einem Taschengriff schauen, den ich ihr zeigen wollte.
ABER dann habe ich auf der Startseite diese Stoffe hier entdeckt.



Und ehe ich mich versehen konnte, hatten meine Finger die Bestellung getippt. Ganz automatisch. Wie ferngesteuert. ;-)
Was ich daraus machen werde, weiß ich noch nicht. Aber ganz sicher etwas für meinen Beatles-Fan.
Sollte ich jetzt ihr die Rechnung dafür präsentieren? Wenn wir nicht über diese Taschengriffe gesprochen hätten, wäre ich ja nie auf diese Seite gegangen. Oder? ;-)

Mittwoch, 4. Februar 2009

Ein bißchen bös. Oder klugscheißerisch? ;-)

Die derzeitige Diskussionen um die in meinen Augen unmögliche Rücknahme der Exkommunizierung dieser Bischöfe und das Erblicken eines Werbeschildes für den WSV brachten meine Gedanken wieder hin zu diesem Bild aus dem Spätsommer 2008.



Ich habe die Besitzerin des Geschäfts auf diese Verunglimpfung des Akronyms SSV bzw. des Wortes Sommerschlussverkauf angesprochen.
Was denn an ihrer Schreibweise falsch sei, fragte sie mich.
Ihre niederländische Mitarbeiter schaute sie entgeistert an und sagte: Aber Chefin, Sie wissen doch, wofür diese Abkürzung vor Verkauf steht.
Ja klar, erwiderte die Chefin und sprach langsam und überdeutlich weiter, als wären WIR begriffsstutzig, für Sommerschluss. Wie soll ich denn Sommerschlussverkauf denn sonst abkürzen? Wofür sollte diese Abkürzung denn stehen?
Na, SSV, erklärte ihr ihre nette Mitarbeiterin.
SSV müsste ich den Kunden doch immer erklären, gab ihre Chefin zurück.
Nein, müsste sie nicht. Aber weder ihre nette und aufgeklärte Mitarbeiterin noch ich konnten sie davon überzeugen, dass SSV ein bestehendes Akronym ist, das schon seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten verwendet wird.

Dienstag, 3. Februar 2009

Post aus dem Norden

Die Post hat es mal auf die Schnelle geschafft. ;-)
Heute war die Postkarte aus dem Hause Landgeflüster in meinem Briefkasten.
Und die Karte passt wie die Faust aufs Auge.
Selbst, wenn es rundherum nur Chaos gibt, gibt es immer auch etwas schönes. Hier auf dem Bild ist es der Edelstein.



Und auf der Rückseite klebte auch noch ein Sticker. So ein erhabener. Mit Krone. Unten rechts auf dem Bild. Mit meiner Kamera nicht einzufangen. Wenn meine Nichte den Sticker sehen würde, wäre die Karte weg. ;-)


Stimmt, Frau Landgeflüster!

Frau Landgeflüster hat es erraten. Und somit gewonnen.

Die Lösung dieses Rätsels lautet:
Thomas Fritsch - Drei sind einer zu viel

Ach, das war der Schwarm meiner frühen Jugend. ;-)
Ich habe diese Serie auch so geliebt. Und die durfte ich auch immer gucken.

Und man kann die DVD zur Serie sogar noch kaufen:



Wer hätte das gedacht? ;-)

Und so sieht der Schwarm meiner frühen Jugend heute aus.
Auch am Samstag auf der Theaterbühne.



Liebe Frau Landgeflüster, bitte schicken Sie mir doch Ihre Adresse und Ihren Farbwunsch per EMail zu.

Montag, 2. Februar 2009

Ich liebe Tulpen

.... und das weiß auch das Kind.
Heute war ich mal wieder eine liebe Mutter und habe das Kind von der Haltestelle aus mit nach Hause genommen.
Allerdings noch mit einem kleinen Umweg über die Post.
Die ist bei uns in einem Landhandel untergebracht.
Das Kind ging in die Post und kam mit dieser Tulpe für mich wieder heraus.
Das erfreut das Mutterherz!



Eine Tulpe im Topf hatte ich bisher noch nicht.
Mal schauen, wie lange sie bei meinem ungrünen Daumen überleben wird. ;-)

Sonntag, 1. Februar 2009

Das Rätsel - Ein Tipp - Der Traum meiner frühen Jugend

Gestern Abend war es so weit.
Ab 20 Uhr habe ich ihn gesehen.
Den Schwarm meiner frühen Jugendjahre.
Er stand auf der Bühne.
Ich saß Dank der geschenkten Karte mit meiner Bekannten in der ERSTEN Reihe.
Er war zum Greifen nah. Was hätte ich damals für so eine Nähe gegeben? ;-)
Und man durfte aber natürlich keine Fotos machen.
Das gegebene Stück war eine Boulevard-Kommödie. Tür auf. Tür zu. Und viel Verwechslung.
Das Publikum war vorwiegend 60+ und juchzte bei Dingen, die ich nicht als so anzüglich empfunden habe. ;-)

Mein Schwarm ist gut gealtert. ;-)

Viel, viel besser als Jürgen Marcus, den ich vorhin gesehen habe, als ich versehentlich das ZDF eingeschaltet hatte. Dabei wollte ich doch meine Lieblingssendung heute mal im KIKA schauen.

Im Anschluss an das Boulevardstück wurden die Schauspieler von einem Lokalreporter des Kulturteils der Provinzzeitung interviewt. Man konnte den Stars also noch näher sein.
Hach, wie aufregend. ;-)
Die Schauspieler taten mir ob der schaurigen Fragen und der ach so lustigen und "schlüpfrigen" Bemerkungen des permanent duzenden "Interviewers" richtig leid. Schleimig war der. IIIIIIIIH!
Alles in allem war es ein lustiger Abend.
Gerne mal wieder. Vielleicht mit einem anderen Schwarm meiner Jugend?

Ach ja, hier noch Tipps zu dem Rätsel:
Hier ein Schnippsel aus einem Bild meines Jugendschwarms.

Und dann noch der Hinweis, dass er gerne auf Mykonos ist.

So nun habe ich vorhin brav die trockene Wäsche gefaltet.
Also darf ich gleich weiter an den Schafskopfbedeckungen und meinem neuen Projekt arbeiten.

Ach ja, gestern habe ich nach dem Schreck mit dem Heizungsableser noch zwei TaTüTas genäht. Die blaue TaTüTa ist für die junge Dame, der wir diese Tasche geschenkt haben. Und die pink- und grünfarbene TaTüTa habe ich der netten Bekannten geschenkt, die mir gestern die Theaterkarte geschenkt hat und mir so ein Vis-a-vis mit dem Schwarm meiner Jugend ermöglicht hat. ;-)


Es klingelt

Samstag 16 Uhr.
Der Mann weilt in der ganz großen Stadt.
Das 19-jährige Kind schläft für die Nacht vor. Fete und Clubs sind angesagt.
Ich sehe sehr unfein aus, weil der Haushalt auf dem Plan steht.
Die Wohnung schaut auch sehr unfein aus. Das Wohnzimmer ist übersäht mit Nähsachen und Flusen. Im Badezimmer liegt sortierte Wäsche auf dem Boden - Fertig für den "Abtransport" zur Waschmaschine im Keller. Im Flur stehen die Müllbeutel für den "Abtransport" zur Mülltonne im Hof. Im Schlafzimmer sind die Betten nicht gemacht und auf dem Bett habe ich den Tascheninhalt ausgebreitet, damit ich meine Handtasche für den Abend packe. Ich will ja den Schwarm meiner Jugend sehen.
Da klingelt es.
Der Heizungsableser steht im wahrsten Sinne des Wortes auf der Matte.
Und begehrt Einlass, damit er seine Arbeit tun kann. Unangemeldet.
Vorsichtige Frage, ob er zu einem anderen Termin kommen könne. Es wäre gerade unpassend.
Er wäre ja auch nicht angemeldet.

Sein Blick sagt alles. Es muss jetzt sein.
Es war mir soooo peinlich.
Schnell also das Kind aus dem Bett gescheucht. In dieses Zimmer musste er ja auch.
Er war schnell fertig.
Hat er vielleicht schon Schlimmeres gesehen?
Eigentlich wollte ich mich sofort ins Auto setzen und zur Lottoannahmestelle fahren, einen Lottoschein ausfüllen und wenigstens einen Teil des Jackpots gewinnen.
Damit dann ein Haus kaufen, in das nie ein Heizungsableser unangemeldet kommen muss. ;-)
Schwierig. Ich weiß!
Ich habe, nachdem der Heizungsableser gegangen ist, einfach weiter aufgeräumt. ;-)